Italien - Land und Leute
Die Deutschen verbringen am liebsten im eigenen Land ihren Urlaub. Doch nicht, wie zu erwarten steht Spanien auf Platz zwei, nein, Italien rückt auf. Seit 1980 hat Italien im Jahr 2007 das erste Mal wieder die Spanier aufgeholt und konnte mit enormen Touristenzahlen punkten, so berichtete die Süddeutsche Zeitung. Jedes Jahr ergeben sich neue Trends auf dem Urlaubsmarkt. Doch davon lassen sich die Italiener nicht kleinkriegen und versuchen weiter durch attraktive Angebote Urlauber aus Deutschland anzuziehen. Städtereisen rücken immer mehr in den Fokus der Deutschen. Hier kann vor allem das Land Italien mit seinen vielfältigen Städten, wie Rom, Pisa und Neapel Touristen für sich gewinnen. Auch Kreuzfahrten sind einer der neusten Urlaubstrends der Deutschen. Auch hier hat Italien einiges zu bieten. Sowohl große Häfen als auch abwechslungsreiche Landschaften. Daher fahren bereits heute täglich mehrere Reedereien in den italienischen Städten los und beginnen ihre Reisen auf See. Man darf also gespannt bleiben, wie der Urlaubstrend in den nächsten Jahren voranschreiten wird.
Der größte Teil Italiens liegt auf einer Halbinsel im Mittelmeer. Durch seine lange Küstenlinie ist das Land für Badeurlauber wie geschaffen. Landschaftlich hat Italien aber nicht nur blaues Meer und Sandstrände zu bieten.
Der Norden des Landes wird von den mächtigen Gebirgszügen der Alpen bestimmt. Hier laden zahlreiche Wintersportorte zum Skifahren ein, während im Sommer vor allem Wanderer und Mountainbiker, zunehmend aber auch Wellnessurlauber auf ihre Kosten kommen.
Im nördlichen Italien liegen mit dem Lago Maggiore, dem Gardasee und dem Comer See auch die großen Seen, die jedes Jahr zahlreiche Besucher anlocken. Dank des Gebirgszuges des Apennin, der das gesamte Land von Nord nach Süd durchzieht, ist Italiens Landschaft zu großen Teilen von Hügeln und Bergen bestimmt.
Die einzige große Ebene des Landes ist die fruchtbare Po-Ebene, die vom gleichnamigen Fluss durchzogen wird und seit jeher zu den bedeutendsten landwirtschaftlichen Regionen Italiens gehört. Mit dem Ätna, dem Vesuv und dem Stromboli befinden sich gleich drei bekannte, noch aktive Vulkane auf italienischem Boden. Zwei davon liegen auf vorgelagerten Inseln. Die bekanntesten italienischen Inseln sind das im Westen gelegene Sardinien und das dicht an der ‚Stiefelspitze’ im Süden befindliche Sizilien.
Eine Reihe von Inselgruppen umgibt die italienische Küste. Italien blickt auf eine lange Geschichte zurück und war schon in der Antike ein bedeutendes, kulturelles und wirtschaftliches Zentrum Europas. Davon zeugen auch heute noch zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die man im ganzen Land antreffen kann.
Das Klima
So unterschiedlich wie die Landschaft gestaltet sich auch das italienische Klima. In den Alpenregionen herrscht typisches Gebirgs- und Hochgebirgsklima, während vor allem die Küstengebiete mediterrane Witterungsbedingungen aufweisen. Je weiter man sich nach Süden orientiert, desto wärmer gestalten sich die Sommertage. In Süditalien kann es zuweilen sehr heiß werden.
Die Leute
Über 65 Prozent der knapp 60 Millionen Italiener leben in den Städten, vorrangig im wirtschaftlich stärker entwickelten Norden. Die deutlichen Unterschiede der wirtschaftlichen Entwicklung zwischen Norden und Süden des Landes sorgen seit langem für ein angespanntes Verhältnis zwischen Nord- und Süditalienern. Fast allen Italienern gemein sind aber Gastfreundschaft und ein ausgeprägter Familiensinn. Kinder sind in Italien immer gern gesehen, weshalb sich das Land besonders gut für den Familienurlaub eignet. Am günstigsten bekommt man diesen mit einem Reisegutschein vom www.reisegutschein.org.
Tip: Deutsch-Italienisch Übersetzungen gibt es auf http://webtranslation.at/.

